7 Schritte zur Entspannung: die Atemübung

Hier ist die Anleitung zum täglichen Üben

Schritt 1: Planen Sie Ihre Atemübung gründlich

Binden Sie 10 Minuten die Entspannung in ihren Tageablauf ein. Vielleicht können Sie sich jeden Tag kurz zurückziehen, wenn Sie von der Arbeit kommen? Oder ist ein anderer Punkt im Tagesablauf für Sie sinnvoller? Versuchen Sie nicht, die Entspannungsübungen vor dem Einschlafen im Bett durchzuführen, das Vermischen vom Einschlafen und dem Üben bringt nichts Gutes.

 

Schritt 2: Bleiben Sie entschlossen.

Sorgen Sie für einen Zeitgeber (Wecker oder 10 Minuten Musik), damit Sie nicht auf die Zeit achten müssen. Diese 10 Minuten sind für Sie und Ihren Körper reserviert – auch wenn tausend wichtige Sachen auf Sie warten, bekennen Sie sich zur Entspannung. Versuchen Sie nicht nebenbei den Tag durchzuplanen oder Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. Bleiben Sie bei der Atemübung.

Schritt 3: Lehnen Sie sich einfach zurück.

Jetzt, wo Sie beschlossen haben, bei dem eigenen Körper zu bleiben, beobachten Sie einfach den Atem. Spüren Sie, wie sich die Muskeln bei jedem Atemzug dehnen und entspannen. Wo im Körper spüren Sie den Atem? Welche Muskelgruppen können Sie zusätzlich lockern? Sie können sich auch das Spiel der Wellen vorstellen oder die Atemzüge zählen (immer wieder von 1 bis 10).

Schritt 4: Lassen Sie sich durch Ablenkungen nicht irritieren.

Es wird garantiert immer wieder Gedanken, Geräusche oder Körperempfindungen geben, die Sie aus der Entspannung reißen. Diese Erfahrung ist ein Teil der Übung. Wenn Sie bemerken, dass Sie gedanklich wieder ganz woanders sind, kehren Sie zu Ihrer Atemübung zurück, wenn Sie die Atemzüge gezählt haben, fangen Sie wieder bei eins an. Mit der Zeit werden die Ablenkungen weniger.

 

Schritt 5:  Lassen Sie sich nicht zu schnell aus der Atemübung reißen.

Nach 2-3 Minuten fangen Sie eventuell an, sich zu langweilen. Sie haben das Gefühl, die Entspannung hat schon gewirkt und es kommt nichts mehr. Fallen Sie darauf nicht rein! Ihr Körper braucht garantiert mehr als 2 Minuten Pause und die positiven Veränderungen fangen in diesem Moment gerade erst an.

 

Warum diese Atemübung so wichtig ist

Atem – das Geheimnis des Gleichgewichts

Schritt 6: Nehmen Sie die neue Kraft in den Alltag mit.

Wenn die Zeit um ist und die Atemübung zu Ende, bleiben Sie noch 6 Atemzüge lang bei Ihrem Körper. Spüren Sie, welche Muskeln inzwischen locker sind und welche vielleicht noch angespannt (es wird von Mal zu Mal besser). Spüren Sie, wie sich der Brustkorb dehnt, wie sich die neue Kraft in den Armen und in den Beinen ausbreitet. Anschließend atmen Sie tief durch, strecken Sie sich und kehren Sie in den Alltag zurück.

 

Schritt 7: Bleiben Sie am Ball. Machen Sie morgen wiefer eine Atemübung.

Sie sind wieder wach und frisch und nun kommt das Schwierigste:Lassen  Sie sich nicht auf die inneren Einwände ein, sondern machen Sie am nächsten Tag weiter. Setzen Sie nicht aus und geben Sie nicht auf. Auch wenn Sie das Gefühl haben, die Übungen bewirken gar nichts oder Sie haben schon alles gelernt. Es ist trügerisch. Wie bei jeder Art des körperlichen Lernens ist hier die Regelmäßigkeit entscheidend.

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