Atempausen im Altag

Was tun, wenn die Atempausen im Alltag nicht klappen?


Sie habensich fest vorgenommen, die Atempausen im Alltag zu etabieren, um den Körper zu entlasten und immer wieder zur Ruhe zu kommen. Sie haben sich eine Atemkarte zugelegt, vielleicht sogar zwei Atemkarten: eine für die Arbeitstage und eine für die Wochenenden.

Durchatmen im Alltag

Die Technik ist auch klar.

Atem-Schnellentspannung

Trotzdem stellen Sie am Abend immer wieder fest, dass Sie beim alltäglichen Rumrennen das Atmen ganz und gar vergessen haben. Es ist frustrierend, auch wenn Sie es vielleicht schon im Voraus ahnten. Langsam glauben Sie vielleicht nicht mehr an die Atemtechnik.

Bleiben Sie dabei, ich habe noch ein paar Ideen für Sie.

Zuck zum Thema Atem

Was kann man tun, um die Atempausen im Alltag doch zu etablieren?

Sie können auch konsequent daran arbeiten, dass Sie die Atempausen im Alltag nicht so leicht vergessen. Das geht relativ leicht, wenn Sie 5 Minuten Zeit und Ruhe pro Tag dafür finden. Am liebsten Machen Sie das abends.

Sie setzen sich hin und gehen die Erfahrungen aus dem heutigen Tag durch

Gab es Momente, an denen Sie das Hamsterrad stoppten und doch an das Durchatmen dachten? Wenn ja, ist es sehr gut! Kehrend Sie das nicht unter den Tisch, sondern erinnern Sie sich möglichst genau daran, wie es sich anfühlte und loben Sie sich dafür.

Nun schauen Sie zu Ihrer Atemkarte. Wann wären noch die Atempausen im Alltag angedacht?

In welchen Situationen hätten Sie durchatmen können und haben es nicht gemacht? Schließen Sie die Augen und gehen Sie diese Situationen etwas genauer durch. Erinnern Sie sich daran, wo Sie waren und was Sie gemacht haben. Woran dachten Sie? Wie fühlten Sie sich?

Es kann sein, dass Ihnen sogar Ihre Gefühle aus dieser Situation bewusst werden.

Zuck zum Thema Atem

Und nun spielen Sie die Situation neu durch

Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Ihnen Ihre Atempausen im Alltag eingefallen wären. Gehen Sie Situation durch, als würden Sie für sich einen Fim über die gelungene Entspannung drehen. Was an der Situation hätte Sie daran erinnert, doch durchzuatmen? Wie hätten Sie sich dabei gefühlt? Wie hätte sich Ihr Blick auf die Umgebung geändert?

7 Schritte zur Entspannung: die Atemübung

Lassen Sie die Bilder so klar werden, wie es nur geht und atemen Sie nachträglich durch.

Wenn Sie mit dieser Arbeit fertig sind, bleibt nur noch das organisatorische übrig:

Nehmen Sie sich für morgen fest vor, Ihre Atempausen im Alltag zu nutzen.

Gehen Sie ihre Atemkarte durch. Vielleicht sollte sie inzwischen etwas geändert werden?

Setzen Sie eine Erinnerung auf das Handy und zwar nicht nur am Vormittag, sondern auch zur Nachmittagszeit.

Viel Spaß beim Üben und erzählen Sie in den Kommentaren, wie es Ihnen dabei geht

Zuck zum Thema Atem

http://leand.de/PsychoLogisch/atempause/

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