Wochenbettdepression: oft versteckt

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Haben Sie eine frisch gewordene Mama in der Nähe? Dann schauen Sie etwas genauer hin!

Man spricht heute nicht mehr vom Wochenbettdepression. Der neue Name für das alte Problem heißt postpartale Stimmungsschwankungen oder Stimmungskrisen, was den Kern etwas genauer beschreibt. Der Kern ist aber der Alte geblieben.

 

Der lang ersehnte Baby-Traum wird für die Betroffenen zum Alptraum

… in dem man sich nur noch erschöpft, verzweifelt, wütend durch die Tage kämpft. Ein Mal in diesem Loch angekommen, kommt sich die Junge Frau selbst meistens schlecht vor und sucht nicht nach Hilfe

Wochenbettdepression?

Nein, daran denken die Wenigsten!

Es kann doch nicht sein, dass man in unserer sicheren und gut eingerichteten Welt mit einem Kind schon so überfordert ist! Wie haben es unsere Großmütter mit 6 Kindern geschafft? – solche Überlegungen – mal gedacht, mal auch angesprochen – sind leider ein Teil des Problems und zeigen auf gar keinen Fall den Weg zur Lösung.

Der Wochenbettdepression wird nämlich immer wieder als ein Luxusproblem der Industrienationen gesehen.

Das ist aber falsch. Auch in den Entwicklungsländern geben 20-40% der Frauen Symptome einer Wochenbettdepression an. In der westlichen Nationen ging man lange von 10-15% aus, was im Vergleich erstaunlich wenig war.

Hier zum Beispien, wie das Engleisen von Cortisol die Stimmung beeinflusst

Sie leben wie im Hamsterrad? Es kann am Cortisol liegen.

Nun kam eine neue, kleinere Studie raus, die diesen Blick veränderte und realistischer wirkende Zahlen lieferte. In dieser Studie berichteten knapp über 50% der Frauen die entsprechenden Symptome.

In den Industrienationen leugnen die Frauen aber oft die Symptome der Wochenbettdepression, um nicht das Bild einer guten Mutter zu gefährden.

Da haben wir die Erklärung: Frauen in den Industrienationen leiden nicht weniger unter der Wochenbettdepression, sie verschweigen es nur und bleiben so mit dem Problem allein gelassen. Sie geben oft nicht mal vor sich selbst zu, dass es ihnen nicht gut geht, wo alle doch das Mutterglück von ihnen erwarten.
All die negativen Gefühle, die Unzufriedenheit, die Erschöpfung werden in traditionellen Kulturen in unzähligen Wir-Frauen-Halten-Zusammen-Gesprächen aufgearbeitet. In der modernen Welt fallen diese Gespräche weg. Die Unzufriedenheit wird verdrängt und gegen sich gerichtet. Egal, was die Frau dann macht und wie sie sich um das Kind bemüht, die Unzufriedenheit bleibt. Diese meldet sich mal als lähmende Erschöpfung, mal als Schuldgefühl. So bauen sich die Spannungen auf, die oft rund um die einfachen Erziehungsthemen hochkommen.

Ist es ihnen schon aufgefallen, wie schnell in den Mütterforen im Internet die Stimmung hochkocht?

Es hat mit der hohem Anspannungslevel zu tun.

Nun kommt die Frage, ob es da Abhilfen gibt. Ja klar, gibt es welche. Ich verspreche auch hoch uns heilig, in den nächsten Tagen etwas mehr darüber zu schreiben. Es scheint mir so, dass es noch mindestens zwei Texte geben wird: eines darüber, wie Sie das Problem bei sich selbst und bei den Anderen erkennen. Wer sich da auf die „klassischen Symptome“ der Depression verlässt, kommt oft nicht weiter und dann kommen noch die Themen der Hilfe und Selbsthilfe.

 

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Depression entsteht im Bauch.

Kurz gefragt:

Eine Serie mit Kurzinformationen zu Stress und Gesundheit und neueren Forschungsergebnissen dazu auf Youtube und . Ich arbeite daran mit. Bitte Daumen hoch und abonieren.

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