Herbststille Thema 1: Wärme im Bauch

Ich begrüße Sie, liebe Freunde, bei der ersten Woche des Herbststilleprogramms. Hier sind die Übungen der ersten Woche chronologisch zusammengefasst.

Der Haupbeitrag zu der Wärme im Bauch

Wärme im Bauch hat eine ganz besondere Bedeutung: Sie ist für die meisten von uns mit dem Gefühl der Entspannung und Geborgenheit verbunden. Diese Wahrnehmung ist nicht zufällig, sie hat auch einen realen messbaren Hintergrund in der Funktionsweise unseres Körpers.  Über einen wichtigen Nerv des Entspannungssystems, den Nervus Vagus geht die Wärme im Bauch mit der Entlastung von vielen wichtigen Körpersystemen einher. Unser Herz profitiert davon genauso wie unsere Nieren.

Etablierte Techniken, wie Autogenes Training greifen darauf zurück, um die Spannungen abzubauen und unsere Widerstandskraft zu steigern.

Wärme im Bauch

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Freitag

Verbinden Sie die Wärme im Bauch mit einem warmen Getränk.

Welche Tee-Sorte ist für Sie mit dem Loslassen, Entspannung, Stille und Wärme verbunden? Oder ist es kein Tee, sondern eine Kaffee- oder eine Kakao-Sorte?

Am liebsten wäre es mir, wenn Sie die Frage nicht schnell und pauschal beantworten, sondern beim Trinken Ihres Lieblingsgetränks bewusst auf die Empfindungen achten: Geruch? Geschmack? Wie fühlt sich das Getränk im Mund an? Löst es bestimmte Gefühle bei Ihnen aus? Wie weit in den Körper können Sie die Wärme des Getränks fühlen? Bis in den Bauch etwa?

Wenn Sie bewusst etwas warmes trinken, lässt die Spannung im Körper nach. Machen Sie eine Gewohnheit daraus, immer wieder Ruhe zu tanken.

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Samstag

Über eine PN kam die Frage, was ist, wenn man so gut wie nie etwas Warmes trinkt. Wenn das so ist, ist es auch ein interessanter Punkt für die Selbstbeobachtung: Warum tue ich das nicht? Trinke ich nur „funktional“, um Durst zu löschen? Gönne ich mir keine Pausen? Oder habe ich etwas Anderes, was mir im Tagesablauf Wärme und Momente der Stille sichert? Wie fühle ich mich, wenn ich etwas Warmes oder etwas Kaltes trinke? Wie fühlt sich der Bauch an? Ich gebe diese Fragen an Sie weiter. Das wird die Selbstbeobachtungsaufgabe für heute Abend und morgen.

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Sonntag

Nun sind wir schon seit einer Weile dabei, die warmen Trinkpausen als Ruhe-Tankstellen auszubauen. Wir gehen einen Schritt weiter und beziehen die Gedanken mit ein, Wir versuchen, in dieser Zeit das Gedankenkarussel abzustellen und uns wirklich auf das Geruch, den Geschmack und die Wärme zu konzentrieren. Machen Sie sich mit dem ersten Schluck bewusst, dass die kreisenden Gedanken nun wirklich draußen bleiben und konzetrieren Sie sich auf das Verteilen der Wärme im Körper. Wenn Sie gedanklich abgleiten, kehren Sie immer wieder zurück. Bebachten Sie, wie sich die Wärme vom Schluck zu Schluck immer mehr im Körper verbreitet.

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