Stressabbau im Alltag

Wie der Stressabbau im Alltag unsere Gesundheit schützt.

Materialien zu dem Stresssvortrag in der Reha-Bergmannstraße

Wir haben schon besprochen, wie die Stressbelastung die Funktionen unseres Körpers verändert. Diese Veränderungen sieht man hier auf der linken Seite unter dem Begriff Sympathikus. (mehr dazu hier)

Das Stresssystem setzt die Organe unter Druck. Um gesund zu bleiben, brauchen wir daher den häufigen Wechsel zwischen Stress und Entspannung. Nur so kann der Stressabbau im Alltag gut funktionieren

Dabei ist der Wechsel zwischen Stress und Entspannung nicht nur auf der Körperebene, sondern auch auch in unserem Erleben bemerkbar. Die Veränderungen können für uns mit bestimmten Aktivitäten zuammen hängen, das müssen sie aber nicht. Auch bei entspannten Aktivitäten sind wir oft angespannt und unruhig. Beim Stressabbau im Alltag geht es um diese Anspannung und nicht darum, was wir eigentlich gerade machen.

Wenn wir es schaffen, im Laufe des Tages immer wieder von einer Seite auf die Andere zu wechseln, funktioniert der Stressabbau im Alltag gut.

Um die Spannung abzubauen, können wir dabei jede beliebige Funktion im Körper aktivieren, die mit der Entspannung zu tun hat. Der Körper kann es nicht trennen und „drosselt“ die allgemeine Spannung, wenn wir, zum Beispiel, lange ausatmen, für die warme Füße oder den warmen Bauch sorgen, oder auch die Muskeln entspannen. Hier sind weitere Vorschläge dazu:

Die Schwierigkeit beim Stressabbau im Alltag besteht oft gar nicht darin, die Spannung an sich zu reduzieren. Es fällt uns schwer, daran zu denken, dass wir durchatmen wollten. Es gibt einige Tricks um sich daran zu erinnern.

Wir können gezielt unsere „Energietankstellen“ einrichten. Das wären die Tagesaktivitäten, bei denen wir gezielt durchatmen.

Bei den „Energietankstellen“ lernen wir bewusst, am Anfang über eine ganz kurze Zeit von 5 Minuten, bei sich zu bleiben und die eigenen Gedanken auf den jetzigen Moment zu fokussieren. Am Anfang ist es schwierig. Es ist wichtig, trotzdem dabei zu bleiben und weiter zu machen.

… oder wir gewöhnen uns an, bei einer bestimmten alltäglichen Aktivität immer inne zu halten.

Wenn man konsequent daran arbeitet, kann man lernen, bei einer bestimmten Aktivität die Spannung aus dem Körper rauszunehmen und die eigene Körperhaltung zu korrigieren. Meistens klappt es nicht auf Anhieb, man muss sich immer wieder Erinnerungen setzen und dran bleiben. Es reichen aber 3-4, damit der Körper merkt, was wir vorhaben.

Am besten funktioniert es, wenn wir parallel lernen, wie man bewusst locker lässt. Zum Beispiel mit einer der klassischen Techniken des Autogenen Trainings oder der Progressiven Muskelentspannung. Auch die Entspannung mit dem Atem eignet sich sehr gut für den Stressabbau im Alltag.

Es ist dabei nicht wichtig, ob sie sich schon bei den ersten Übungen entspannt fühlen, es ist wichtig, dass Sie über mehrere Wochen täglich oder fast täglich weiter machen. Der Erfolg stellt sich langsam ein.

Viel Spaß beim Üben!



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