Woher kommt mein Schreckenstraum?

Man ist gerade mal nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe gekommen, doch nach kürzester Zeit kommt schon ein Schreckenstraum und reißt einen wieder raus.

Wir schlafen Wer kennt diesen Schreckenstraum-Effekt? Wer weiß woher er kommt?

Man fällt totmüde ins Bett, schaltet ab. Man möchte nichts sehnlicher als Schlafen, doch nach kürzester Zeit kommt ein blöder Traum und holt einen wieder aus dem Schlaf raus. Danach ist die innere Spannung zu hoch, um zur Ruhe zu kommen.

Was passiert da?

Es scheint mit der aktiven Traumphase zusammenzuhängen – REM. Wenn sehr viel Spannung da ist (wie bei Stress oder Depression) oder der Körper gerade im Umbau ist (wie in der Pubertät) oder etwas im Kopf verändert ist, zum Beispiel nach der Narkose oder nach dem Absetzen von Schlaftabletten, so kommt die Traumphase früher und ist heftiger als sonst, sodass man aus dem Schlaf direkt rauskatapultiert wird.

 

Wer dann das Einschlummern erzwingen will, hat verloren. Der Schreckenstraum hält einen fest.

Innere Unruhe bekämpfen

 

 

Und dann? Der Trick ist es, sich die Spannung bewusst zu machen, sie ganz deutlich zu spüren, anschließend ässt man innerlich wieder locker, kommt es so weit: Es geht zur Ruhe. Dann geht man wieder in die Anspannung und wieder in die Entspannung. Das mehrfache Hin und Her. Und nach einer Weile wird es dem Kopf langweilig und die Spannung lässt sich nicht mehr so gut herstellen.

Man darf es aber nicht zu früh aufgeben.

 

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